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EUROPA – Das lange 19. Jahrhundert

Historischer Wandel richtet sich nicht nach dem Kalender. Das epochemachende 19. Jahrhundert beginnt nicht am 1. Januar 1801. Es beginnt mit der Französischen Revolution und endet auf den Schlachtfeldern des I. Weltkrieges. In diesem Jahrhundert wird die politische Karte Europas mehrmals neu gezeichnet. Die industrielle Revolution setzt sich durch und Handel und Gewerbe werden in völlig neue Bahnen gelenkt. Alte soziale Strukturen werden aufgebrochen und neue Klassengegensätze bestimmen die gesellschaftliche Ordnung. Die bekannten politischen Ideologien werden begründet und die großen politischen Bewegungen formieren sich. Moderne Verkehrsmittel und sich rasch verändernde Infrastruktur rückt die Territorien Europas näher aneinander. In den modernen Städten stoßen die sozialen Gegensätze, prunkvoller Reichtum auf der einen Seite und wachsende Verelendung auf der anderen, unmittelbar aufeinander. Imperialismus, wirtschaftliche Machtinteressen und ein ausufernder Rüstungswettbewerb zwischen den europäischen Großmächten, führen zur Unterwerfung des globalen Südens und zu furchtbaren Kriegen, die sich letztlich aber nur als Vorgeplänkel für die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (Hobsbawm) herausstellen werden. Die Beschäftigung mit diesen Themen und unsere streitbaren Diskussionen werden uns zwangsläufig und immer wieder  die aktuellen Gefahren vor Augen führen.

Kurstermine 6

Übersicht über alle Kurstermine (6) mit Datum und Ort
Nummer Datum Ort
1 Dienstag  •  29.09.2026  •  19:00 - 20:30 Uhr VHS, Raum 201
2 Dienstag  •  27.10.2026  •  19:00 - 20:30 Uhr VHS, Raum 201
3 Dienstag  •  10.11.2026  •  19:00 - 20:30 Uhr VHS, Raum 201
4 Dienstag  •  24.11.2026  •  19:00 - 20:30 Uhr VHS, Raum 201
5 Dienstag  •  08.12.2026  •  19:00 - 20:30 Uhr VHS, Raum 201
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